Von Salt Lake City nach Moab

Heute ist Samstag und wir fahren heute nach Moab. Das liegt im Süden Utahs. Es sind 3,5 Stunden dort runter. Kein Problem. Wir werden um 7 Uhr wach, aber das fühlt sich zu früh an. Wir pennen noch eine Runde und werden wach um 9.30 Uhr. Das fühlt sich zu spät an. Wir packen unsere sieben Sachen und fahren los. Salt Lake City ist etwas voller, als wir das in den letzten Tagen so gewohnt sind. Es selbst hat nur knapp 186.000 Leute, aber drum rum sinds dann flott 1 Million. Es wird karger und heißer. Ich bereite ganz wunderbare Brötchen während der Autofahrt zu und es gibt noch einen Donut für jeden. Reisen ist doch etwas wunderbares. Die Gegend um Moab ist wüstenhaft mit vielen Steinen und Felsen und Canyons. Und das Ganze wird auch zunehmend rötlicher in der Farbe. Ein Schild weist zum Arches National Park. Das ist der mit den fast 2000 roten Steinbögen. Ich erinnere mich an die Frau, die wir im Yellowstone mit den Hunden Ellymay und Willie getroffen haben. „You will Love Arches. It’s Great. It’s amazing. You will Love it“ und so weiter. Wir fahren aber erst mal zum Archway Inn zum Einchecken. Es ist dann doch schon wieder 5 Uhr nachmittags geworden. Das Hotel ist wirklich schön. Es gibt einen Pool und Continental Breakfast. Ich sehne mich nach einer Scheibe Vollkornbrot, aber das tut jetzt nichts zur Sache. Wir haben Temperaturen über 40 Grad Celsius. Ganz großartig. Schön dröge, Wüste eben. Das kleine Tal in dem Moab liegt ist vom Green River und dem Colorado River durchzogen und tatsächlich recht grün. Zum Flanieren ist es zu heiß, das Hotel liegt 2 Meilen (also 2 mal 1,6 Kilometer) vom Ortskern entfernt. Kein Problem, wird eben gefahren. Es gibt eine Micro Brewery, die wir uns zuerst ansehen. Eine Menge Biere brauen die dort. Aber wieso machen die hier alle Kölsch? Komisch. Wir entscheiden uns schon mal im Arches (you will Love it) vorzufühlen. Es liegt nur wenige Meilen vom Hotel entfernt. Zur Zeit finden in ihm Bauarbeiten statt und man kann den Park ab sieben Uhr abends nicht mehr befahren. Der ist Dan zu und es wird gebaggert. Dies allerdings Samstags nicht und so können wir noch schön rein fahren. Er gehört zu denen, in die man hinein fahren und auf dem gleichen Wege wieder raus muss. Nix mit durchfahren. Die Sonne geht unter und so bleiben zum Fotografieren nur die beschienenen Teile des Parks. Wir sehen nur wenige Bögen, weil man sich die erwandern muss. Am Montag früh werden wir uns die Zeit für diesen Park nehmen. Auch wenn wir vermutlich den Delicate Arch, das heimliche Wahrzeichen Utahs, nicht sehen werden. Um dort hin zu gelangen muss man 2 Stunden durch sängende Hitze laufen. Ich bin doch nicht verrückt. Dieses Moab ist im übrigen ein Paradies für Biker, Rafter und was weiß ich noch für fragwürdige Freizeitbeschäftigungen. Mir sind die alle zu sportlich. Der Vorgeschmack auf den Arches Park ist aber auf jeden Fall schon mal da. Genau so wie der Hunger. Seit meinen Brötchen morgens nichts mehr gegessen. Der Ort ist gerade so groß, dass es einen Wendy’s gibt, aber wir entscheiden uns für den Moab Grill. Ich wollte bis hier doch mal so gerne ein richtiges Steak essen. Nun soll es soweit sein. Das Essen ist eine Bombe. Als Beilage gibt es Käsemaccaroni und Gemüse für’s Gewissen. Heute spielt sich nichts mehr ab. Früh schlafen, ab in die Moke. Morgen wird ein großer Tag.

Vermutlich verbringen gerade alle Hotelgäste ihre Zeit im WiFi, ich bekomme keine Bilder hochgeladen. Ich hole dies nach!

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